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DRK-Kinderfreizeit der Region Hannover in Einbeck

TB 2016

Logbuch der Seefahrt 2016, elfter und letzter Seetag

Liebe Leserinnen und Leser,

inzwischen sind unsere Seeleute wieder Landratten. Zum jetzigen Zeitpunkt sind alle Kinder wieder heile in ihren Heimathäfen angekommen.

Unser Tag begann, wie immer, mit einem standesgemäßen Seefahrerfrühstück. Brötchen mit Wurst und Käse, auf Wunsch auch mit Nutella und Marmelade, wurden wie immer vertilgt. Im Nachgang stiegen unsere Seeleute in die Lasten der Flotte und begannen, ihre persönliche Ausrüstung zu verpacken und zu verstauen. Komischerweise passte nicht alles in die Seesäcke aus der Heimat, vermutlich, weil der heimische Lademeister heute nicht unterstützen konnte. So wurde alles an Ausrüstung gestaut und verlasstet, im Notfall auch in Plastiktüten und DRK- Säcken.

Nach dem Räumen der Kajüten stand die ausgiebige Reinigung der Buden und Flure an. Ich  brauche hier nicht zu erwähnen, dass unsere Seebären im Laufe unserer Seefahrt hierin bestens geübt waren und dass auch diese Aufgabe mit Bravour gemeistert worden ist.

Zum Mittag präsentierte uns unsere Kombüse, für uns das letzte Mal unter Leitung von unserer Ise, Nudeln mit Tomatensoße. Unsere Crew feierte Ise und ihr Team gebührend, da Ise im Herbst in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird. Wir Betreuer hoffen natürlich, dass Ise uns noch ein bisschen als Urlaubsvertretung erhalten bleiben wird.

Nach dem Mittag wurde die Ausrüstung der Kinder in unsere Lastenschiffe verladen, wobei das Hauptlastenschiff leider einen Platten hatte und wir auf die Stauräume unserer Mannschaftstransporter ausweichen mussten, wodurch wir leider einen großen Zeitverzug hinnehmen mussten.

Nach Ankunft im Hafen von Empelde verabschieden wir uns von unseren, jetzt wieder euren, Seeräubern und zeichneten noch die besten Crews unserer vier Schiffe aus. Natürlich wurde auch mit Nils der beste Kapitän ausgezeichnet. Nach dem die beste Kajüte ausgezeichnet worden ist und die letzten Schwimmausweise ausgegeben worden sind, machten wir uns mit einem der beiden Carrier auf den Weg in das Riff Borntal, in der Bucht rund um Einbeck, um aufzuklaren und unser Material zu verlassten.

Die Hafenkommandantur erinnert nochmal an den Endladetermin, morgen ab 14:00 Uhr im Hafen von Empelde und lädt auf diesem Wege zum

Elternabend am 02.09.2016 um 17:00 Uhr in den Hafen von Empelde, Apollostrasse 2 sehr herzlich, natürlich mit unseren Seefahrern, ein. Wir wollen zusammen den Film und viele Bilder ansehen!

Gute Nacht !

Eure Hafenkommandantur aus dem Riff Borntal,

in der Bucht Rund um Einbeck

Logbuch der Seefahrt 2016, zehnter Seetag:

Liebe Leserinnen und Leser,

morgen werden wir mit unseren Piraten das Riff Borntal, in der Bucht rund um Einbeck, wieder verlassen und in See stechen, um zwischen 14:30 und 15:00 Uhr in unseren Heimathafen in Empelde einzulaufen. Bitte bringt etwas Zeit mit, da unsere Schiffcrews noch Auszeichnungen erhalten.

Der heutige Tag war von diversen Aktionen gekennzeichnet, nicht zu Letzt auch, um unsere Seeleute wieder an das Leben an Land zu gewöhnen. Nach unserem Standardfrühstück, Brötchen mit Wurst, Käse und Marmelade, ging es für unsere Leichtmatrosen auf Landgang in die Siedlung der Bucht rund um Einbeck. Die restlichen Goldtaler konnten in diversen Marketenderläden gegen Mitbringsel für die Daheimgebliebenen oder aber Souvenirs umgesetzt werden.  Einige Seeleute haben die letzte Chance genutzt, um noch ihre Seetauglichkeit abzulegen, wofür sie auf den Landgang verzichteten und sich in der Bucht rund um Einbeck den Schwimmprüfungen des Jugendschwimmabzeichens Silber und Gold stellten. Zwei der Absolventen schafften sogar die anspruchsvollen Prüfungen.

Nachdem die Kombüse, die gute Ise mit ihrem Team, uns mit Kartoffelpuffer, Apfelmus und Quark zum Mittag versorgt hatte, bereiteten sich unsere Seeleute auf die Nachmittagsworkshops vor. Sie wussten allerdings nicht, dass sich die Betreuer parallel dazu auf eine fette Wasserschlacht mit ca. 300 Wasserbomben vorbereitet hatten. Kurzum wurden unter einem geschickten Vorwand sämtliche Handys unserer Seeleute eingesammelt und die Betreuer gingen im ersten Stock und auf der Feuertreppe in Stellung. Natürlich waren auch für unsere Seebären Wasserbomben vorbereitet, die nun zur Verteidigung auf die Betreuer abgefeuert wurden. Fakt ist, dass die Ausbildung zum Piraten, die unsere Kids in den letzten zehn Tagen durchlaufen haben, ein voller Erfolg war, denn die Betreuer konnten gar nicht so schnell reagieren, wie sich unsere Seeleute mit Wasserschläuchen, Wannen und Schüsseln  bewaffnet hatten und zum Gegenangriff übergegangen sind. Ergebnis mit Siegerehrung war, dass wir alle einen Riesenspaß hatten und nass waren, wie es bei rauer See schon mal vorkommen kann.

Der Abend verlief mit einem leckeren Burgerbarbecue und anschließender Abschlussdisco in wieder geordneten Bahnen. Unsere Seefahrer haben schon langsam angefangen sich zu verabschieden und für die nächste Freizeit oder das gewohnte Leben an Land gemeinsame Pläne zu machen. Wir alle sind rund um zufrieden!

Anmerkung der Hafenkommandantur :

Wenn unsere Seeleute wieder zu Landratten geworden sind und wieder von ihren Eltern in Empfang genommen worden sind, fährt das komplette Betreuerteam wieder zurück in das Riff Borntal, in der Bucht rund um Einbeck, um die Spuren der letzten zehn Tage zu beseitigen und unser ganzes Material wieder seetauglich zu verlassen. Die Insider unserer Leser wissen, dass wir mit unserer Ausrüstung locker einen 7,5 Tonnen LKW füllen. Wir werden am Mittwoch zwischen 14:00 Uhr und 14:15 Uhr mit dem ganzen Material im Hafen von Empelde landen und müssen wieder alles für die nächste Seefahrt wettersicher verstauen. Wer also Zeit und Lust hat, uns für eine Stunde beim Ausladen am Mittwoch zu helfen, ist herzlich willkommen! Wir würden uns riesig freuen, weil einige von uns ihr zu Hause an der Nordsee haben und froh sind, wenn sie so schnell wie möglich nach Hause kommen und nicht noch auf der Autobahn eine Schlafpause einlegen müssen!

In diesem Sinne bis morgen und hoffentlich auch mit ein paar unserer Leser, bis übermorgen.

Eure Hafenkommandantur aus dem Riff Borntal,

in der Bucht Rund um Einbeck

Logbuch der Seefahrt 2016, neunter Seetag:

Wir wünschen euch einen herzlichen Guten Abend aus dem Riff Borntal, der Bucht rund um Einbeck.

Unsere Seereise neigt sich langsam dem Ende, unsere Piraten beweisen mehr und mehr ihre Seetauglichkeit. Die Gesetze und Regeln auf See sind überwiegend verinnerlicht und akzeptiert. Die Schlacht um die begehrten Coins, für besonders gute Teamleistungen oder besonders hohes soziales Einzelengagement hat begonnen. Unsere Crews sind immerhin schon seit einigen Tagen auf vier einzelne Schiffe verteilt worden, die von hoch motivierten und selbstgewählten Kapitänen geführt werden. Die Schatztruhen der 4 Segler füllen sich fast täglich – wir sind auf den Sieger gespannt…

Der heutige Seetag begann, wie immer mit einem deftigen Sonntagsfrühstück, erst um halb neun.  Es braucht hier eigentlich nicht erwähnt werden, dass unsere Männer und Frauen das begehrte Sonntags-Rührei nur so verschlungen haben. Nach dem Frühstück begaben sich unsere Seeleute in die am Vortag gebuchten Workshops, um ihr seefahrerisches Geschick und Können weiter auszubauen und zu vertiefen.

Der Workshop Seetauglichkeit für Fortgeschrittene (Schwimmabzeichen Abnahme  Bronze und Silber) hat nochmal zu 3 bestandenen Freischwimmern und einem Jugendschwimmabzeichen in Silber geführt – ein riesengroßer Erfolg! Der Workshop Piratenandacht (Kirche) konnte dieses Jahr nicht besetzt werden. Die Einbecker Freibeuterei (Geocaching) fand höchstes Interesse bei unseren Sprotten, da sie hier ihre erworbenen nautischen Kenntnisse in der Praxis anwenden konnten. Der Workshop Piratenspiele (Bewegungsspiele) war ebenfalls gut besucht. Hier konnten die Seeleute ihre Fähigkeiten, sich bei schwerer See an Bord bewegen zu können, erweitern. Abrundend wurde auch der Workshop Schärfung der Piratensinne angeboten, um die Wahrnehmungsgabe unserer Crewmitglieder zu schärfen. Last but not Least hatten unsere Piraten im letzten Workshop die Chance, Piratenschmuck zu basteln, denn was ist ein echter Pirat ohne Piratenschmuck.

Nach diesen fordernden Aktivitäten wurde der Lunch aus der Küche nur so inhaliert. Kein Wunder, denn die Kombüse zauberte für uns heute Hühnerfrikassee mit Reis.

Nach dem Lunch wurde das Piratengold ausgeteilt und unsere Seefahrer konnten die Dinge des täglichen Lebens im Marketendershop erwerben.

Im Anschluss begann die große Schatzsuche im Riff Borntal, ähnlich einer Schnitzeljagd, bei der die verschiedensten Aufgaben erfüllt werden mussten. An jeder Station bekamen unsere Seeleute Zahlencodes, mit denen am Abend die beiden Schatztruhen zu öffnen waren und für jede Crew verschiedene Preise abgefallen sind.

Nach dem standardmäßigen Abendessen machte sich unser Workshop Einbecker Freibeuterei (Geocaching) noch mal auf in den Wald, weil unsere Seefahrer so begeistert davon waren, endlich mal richtig mit Satelliten navigieren zu können und ausgewählte Punkte anzulaufen. Der Rest der Crews  hatte nochmal die Möglichkeit, sich Material auszuleihen, um sich sinnvoll und eigenständig zu beschäftigen.

Nach den diversen Siegerehrungen und Auszeichnungen des Tages zogen sich unsere Seeleute völlig erschlagen in ihre Kajüten zurück!

Wir wünschen allen eine Gute Nacht und freuen uns auf morgen!

Eure Hafenkommandantur

Logbuch der Seefahrt 2016, achter Seetag:

Einen Gruß in die Heimat,

sendet die Mannschaft aus dem Riff Borntal, in der Bucht rund um Einbeck.

Frisch gestärkt vom Frühstück begannen wir unseren mittlerweile achten gemeinsamen Tag. Auch heute versprachen unsere Seegänge aller Hand Spaß. Voller Stolz dürfen sich ab heute vier Mitglieder unserer Crew „Kapitän der Sieben Weltmeere“ (Junior Retter) nennen. Eifrige Gefechte lieferten sich Teile von uns beim Pistolenkugeltausch (Tischtennisturnier). Selbstredend sollen auch unsere Piratenbräute nicht zu kurz kommen. Die kleine Auszeit konnten sie sich heute bei „Die schöne Piratenbraut“ (Beauty & Co.) nehmen. Die Teilnehmer des Seeganges Schrecken der Voodoo-Hexe (Traumfänger basteln), werden so schnell sicherlich keinen Alptraum mehr haben. Eine klassische Runde Golf? Nicht bei Piraten! Der Rest der Mannschaft vergnügte sich beim Kanonenkugel-Wirr (Cross Boccia) auf dem Gelände.

Auch heute gilt wieder mal unser größter Dank der Messe, die uns heute Mittag mit einem leckeren Nudelgratin und Salat als Hauptspeise, sowie Wackelpudding mit Vanillesoße als Nachspeise versorgte.

Da wir nun auch, wie schon erwähnt, vier kleine Retter am Vormittag ausgebildet haben, stand der Nachmittag auch für den Rest der Sprotten im Zeichen der Ersten-Hilfe. Hier durchliefen sie verschiedene Stationen: Verbände, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Funken, Vorstellung eines Rettungswagens, Baderegeln und Notruf / Seitenlage. Selbstverständlich gab es heute als kleine Zwischenmahlzeit ein Stück Käsekuchen.

Vorbereitet auf die vielen Gefahren, die in den tückischen Meeren lauern, begaben wir uns nach dem Abendessen für den restlichen Tag erst einmal auf den gemeinsamen Landgang mit Materialausgabe.

Ihr wollt wissen wie unsere Nacht verlief? Dann schaut auch morgen wieder in unserem Online Logbuch der Seefahrt 2016 aus dem Riff Borntal, in der Bucht rund um Einbeck vorbei.

Gute Nacht.

Die Hafenkommandantur

Logbuch der Seefahrt 2016, siebter Seetag:

Guten Abend ihr Landratten,

nach dem anstrengenden gestrigen Tag, gab es keine besonderen Vorkommnisse in der Nacht. Oder anders: Die Crew war platt!

Nichtsdestotrotz begannen unsere Seegänge, nach unserem gemeinsamen Frühstück, voller Elan und Tatendrang. Heute als Seegang: Rumbar-Turnier (Kicker-Turnier). Hier spielten sich spannende Partien ab. Am Ende hießen die glücklichen Gewinner Janis und Adrian. Beim Freibeuter der Ozeane (Jugendschwimmabzeichen Gold) können wir vier Erfolge vermelden. Kreativ ging es bei unserer Analphabetenhilfe (Lesezeichen basteln) zu. Es wurde mit vollem Ideenreichtum gebastelt, wobei hervorragende Ergebnisse entstanden. Den bewegungsreichsten Seegang bestritten die Teilnehmer beim „Achterdeck schütteln“ (Tanzen). Und schließlich, da unsere  Mannschaft nicht verhungern soll, zauberten unsere angehenden Smutjes beim Piratenfraß (Kochen) leckere Cookies für alle.

Pünktlich zum Mittagessen, heute Schnitzel mit Kartoffelpürré, Mischgemüse und Soße zum Hauptgang, sowie Stracciatellamousse als Nachspeise, trafen unsere Gäste vom Regionsverband Hannover ein. Diese konnten sich ein Bild von unserer Piratenfreizeit machen und wurden im Gegenzug von unserer Crew mit Fragen gelöchert.

Daraufhin ging es natürlich noch zum Zahlmeister und zur Planung der morgigen Seegänge. Den Nachmittag läutete unser Marketender ein und öffnete seine Pforten, ehe es dann für den restlichen Nachmittag zum Landgang mit Materialausgabe ging. Dieser wurde durch eine kleine Pause bei Vitaminbomben (Wassermelonen) unterbrochen.

Da am Abend unsere Piratenhochzeit anstand, hatten die Brautpaare nach dem Abendessen selbstverständlich Zeit, sich für selbige „herauszuputzen“. Unser Piratenpastor leistete echte Akkordarbeit und traute heute zehn Paare.

Und was bleibt nun noch? RICHTIG! Duschen und ab in die Kojen…

Die Hafenkommandantur

Logbuch der Seefahrt 2016, Sechster Seetag:

Guten Abend in die Heimat,

nach einem Standartfrühstück ging es für uns alle ins Rastiland.

Zum Mittag gab es Frikadellen, Brötchen, Wurst und Käse.

Den Tag ließen wir dann beim gemeinsamen Grillen im Riff Borntal, in der Bucht rund um Einbeck ausklingen.

Was unsere Sprotten im Einzelnen erlebt haben, werden sie euch sicherlich am nächsten Dienstag berichten, wenn wir in den Hafen Empelde einlaufen.

Die Hafenkommandantur

Logbuch der Seefahrt 2016, Fünfter Seetag:

Ahoi in die Region Hannover,

auch am fünften Tag unserer Odyssee wird es nicht langweilig. Wir lernen immer mehr zum Piratenhandwerk dazu. So können wir zum Beispiel bei unseren Prüflingen zur Hochseetauglichkeit (Jugendschwimmabzeichen Silber) von acht Erfolgen berichten. Erstellen eines Kaperbriefes (Postkarten basteln)? Kein Problem für unsere Mannschaft. Kreativ und voller Ideen entstanden hier beeindruckende Beispiele für einen gelungenen Kaperbrief. Unsere Teilnehmer beim Piratenfraß (Kochen) werden sicherlich nicht verhungern, sollten sie mal auf einer einsamen Insel ausgesetzt werden. Selbstverständlich muss ein richtiger Pirat auf einem Fest auch sein „Achterdeck“ schütteln (Tanzen) können. Außerdem stand eine weitere Armadaspionage (Polizei) auf dem Tagesplan.

Hungrig vom ereignisreichen Vormittag freuten wir uns auf unser heutiges Mittagessen. Heute brachte unsere Kombüse Backfisch mit Reis und Kräutersauce zum Hauptgang und als Nachspeise Pfirsiche auf den Tisch. Traditionell ging es nach dem Mittag zur Einteilung in die morgigen Seegänge, zum Zahlmeister und selbstverständlich auch zum Marketender.

Der Nachmittag war vom Landgang mit Materialausgabe geprägt, sowie dem Schreiben von Kaperbriefen für die Daheimgebliebenen. Sofern also die Strömung günstig ist und Poseidon uns gnädig ist, werdet ihr diese in den nächsten Tagen erhalten. Selbstredend gab es auch heute Nachmittag wieder zwischendurch eine kleine Stärkung in Form von Bananen.

Das heutige Abendprogramm wurde nach dem Abendessen durch einen weiteren Landgang mit Materialausgabe eingeläutet. Da die Hafenkommandantur jedoch der Crew auch etwas Abwechslung bieten möchte, hieß es um 19:30 Uhr für alle unter die Dusche und ab ins Puschenkino. Als Vorprogramm zeigten wir einen kurzen Film über Piraten aus der „Was ist Was“-Reihe, gefolgt von einer echten Piratenbraut: Pippi im Takatukaland.

Nun freuen wir uns alle auf unsere Kojen, denn so ein anstrengender Tag geht auch am härtesten Piraten nicht spurlos vorbei. Schließlich müssen wir auch morgen wieder ausgeruht sein.

Heute gilt nun wie immer: Wir wünschen euch Landratten eine Gute Nacht und verbleiben mit den besten Grüßen aus dem Riff Borntal, in der Bucht rund um Einbeck!

Die Hafenkommandantur

Logbuch der Seefahrt 2016, vierter Seetag:

Guten Abend aus der Bucht um Einbeck,

die kleinen Seeräuber haben sich mittlerweile prima im Riff Borntal, in der Bucht rund um Einbeck, eingelebt.

Die Regeln bei einer mehrtägigen Seefahrt sind mittlerweile bekannt und werden auch von den meisten Sprotten prima beachtet, wobei der eine oder andere immer noch die gegebenen Grenzen austestet.

Der vierte Seetag war von vielen Aktivitäten gekennzeichnet. Es gab wie immer ein seebäriges Frühstück mit Brötchen und allem was dazugehört. Im Anschluss wurde in die Vormittagsaktivitäten gestartet. Die Seetauglichkeit für Fortgeschrittene (Jugendschwimmabzeichen in Bronze), das Zubereiten  eines Piratenfraßes (Kochen mit Jessi) und der Knochenweitwurf (Frisbee) waren nur ein Teil des Programmes. Abgerundet wurde das Programm mit der erdigen  Kanonenkugel (Seedballs) und dem Besuch bei der Armadaspionage (Polizei).

Zum Mittag brachte unsere Kombüse (Heute Uschi und Team) ausgezeichnetes Geschnetzeltes mit Spätzle auf die Bänke und als Nachtisch Uschis selbstgemachten Erdbeerquark mit frischem Erdbeermus. Nach dem Mittagessen fand die begehrte Goldtalerausgabe statt, woraufhin unsere Seeleute die frisch bekommen Taler wieder im Marketender-Laden umsetzten.

Der Nachmittag war gekennzeichnet durch einen ausgiebigen Landgang mit Material, wo die Crews unserer vier Schiffe ihre seemännischen Fähigkeiten erweitern konnten. Während des gesamten Landganges, der nur von der Kaffeepause mit dem besten Marmorkuchen der ganzen Bucht um Einbeck unterbrochen worden ist, hatten unsere Sprotten einen gewaltigen Spaß. Zum Dinner gab es wie immer Brot mit Wurst und Käse, wobei wir heute Abend auch noch die Reste des Mittagessens als Auflauf zu futtern bekamen.

Das Abendprogramm  wurde durch eine Menge Seemannsgarn und Seemannsliedern zu einer sehr spannenden und lustigen Aktion (Miniplaybackshow)  gestaltet. Wie immer endete der Abend mit der abendlichen Dusche und dem üblichen Spaß in den Kajüten.

Wir wünschen euch Landratten eine Gute Nacht und verbleiben mit den besten Grüßen aus dem Riff Borntal, in der Bucht rund um Einbeck!

Die Hafenkommandantur

Logbuch der Seefahrt 2016, dritter Seetag :

Ahoi an die daheimgebliebenen Landratten,

am Morgen des dritten Tages unserer Kaperfahrt, sah man der einen oder anderen Sprotte die Spuren des gestrigen Abendevents noch leicht an. Ein Spektakel, welches nur alle vier Jahre widerkehrt, ereignete sich. Das kann geht auch an einer Piratencrew nicht vorbei und somit hat ein Teil der Crew sich das Finale der Fußball Europameisterschaft, zumindest die ersten 90 Minuten, angeschaut. Denn wer ein richtiger Pirat werden will, muss auch seinen „Schönheitsschlaf“ bekommen.

Und was eignet sich besser um wieder Leben in die müden Knochen zu bekommen, als ein Frühstück aus der Messe. Heute natürlich wieder Brötchen mit Wurst, Käse und Marmelade. Frisch gestärkt ging es für unsere Einbeckneulinge dann auf Kaperfahrt, um die fremde Stadt kennenzulernen. Hierbei traf es sich sehr gut, dass wir von einheimischen Fremdenführern begleitet worden sind. Was wäre ein Pirat ohne Schatz? KEIN richtiger Pirat. Aber um diesen Schatz finden zu können, muss es jemanden geben, der eine Schatzkarte zeichnen kann. Das lernten unsere Sprotten mit verschiedensten Materialien. Um ein wenig an den vorherigen Abend anzuknüpfen, konnte sich der Rest der Crew beim Kanonenkugelschubsen sportlich betätigen. Ob nun bei einer Runde Völkerball, Fußball oder anderen lustigen Spielen.

Ausgelaugt vom anstrengenden und ereignisreichen Vormittag, stärkten wir uns bei Rührei, Spinat und Kartoffeln, sowie mit Milchreis und Kirschen zum Nachtisch, in unserer Messe. Im Anschluss planten wir unsere morgigen Seegänge und plünderten unsere Schatztruhen, um die Goldstücke gleich wieder mit unserem Marketender gegen die eine oder andere Süßigkeit einzutauschen. Den Nachmittag vergnügten wir uns beim Landgang mit Materialien und schmückten unsere Piratendisco für den anstehenden Piratentanz am Abend. Dieser wurde durch eine eingeschobene Stärkung der Kombüse unterbrochen, bei der Kaltgetränke und Vitaminbomben in  Form von Weintrauben und Aprikosen gereicht wurden.

Trotz der Stärkung am Nachmittag waren unsere Sprotten natürlich hungrig und wer möchte als Kapitän schon eine hungrige Mannschaft haben?! Also rein in die Messe, Brote geschmiert und reingehauen. Als kleinen Schmankerl reichte die Kombüse noch Pizzabrötchen; dass davon nichts übrig blieb, muss wohl nicht erwähnt werden.

Um noch piratiger für den Piratentanz auszusehen, konnte die Crew sich auf den Kajüten natürlich noch ihre seeräuberischen Kleider überwerfen. Im Anschluss begann er auch schon: Unser Piratentanz! Aber selbst die schönsten Feste gehen mal zu Ende und so begaben wir uns in unsere Kojen, natürlich frisch geduscht.

Wir hoffen auf einen ruhigen Schlaf und keine meuternden Crewmitglieder in der Nacht. Und wir werden uns auch morgen wieder bei euch melden und von unserem spannenden Tag berichten.

Eure Hafenkommandantur

2. Seetag:

Beste abendliche Grüße aus der Einbecker Bucht,

unsere Piratenschiffsbesatzungen haben eine ruhige Nacht verbracht. Die eine oder andere Kajüten-Crew hatte noch Besuch von der Kommandantur, weil es noch ein wenig Schwierigkeiten mit dem Einschlafen gab. Es wurde der Wunsch nach einem zusätzlichen Landgang geäußert, der aber zu Beginn einer Seefahrt grundsätzlich noch nicht erfüllt wird.

Nach dem Frühstück, bestehend aus Rührei, Brötchen mit Wurst und Käse konnten sich die jungen Piraten Material ausleihen, um ihre Kenntnisse in der Seemannschaft zu erweitern und zu vertiefen. Hier kam es wieder zu lustigen Wettbewerben und Teambildungen. Über die Kommandantur wurde sogar einigen Kindern erlaubt, dass auf der rückwertigen Landzunge des vorgelagerten Riffes eine kleine Hütte aus Treibgut und verschieden Baumstämmen gebaut werden durfte.

Zum Lunch gab es hausgemachte Frikadellen, mit Kartoffelstampf und Erbsen und Möhrengemüse und zum Nachtisch Eis. Nach dem Lunch wurde die Piratenralley auf dem Gelände vorbereitet. An verschiedenen Stationen mussten unsere kleinen Seebären ihre Geschicklichkeit und ihr Wissen unter Beweis stellen.  Zur Kaffeepause gab es selbstgebackenen Schoko-Kirschkuchen, damit unsre Seefahrer gut gestärkt in die zweite Runde der Piratenralley starten konnten. Die Piratenralley endete schließlich mit einer kapitalen Wasserschlacht, bei der alle infanteristischen Fähigkeiten der jungen Seefahrer gefordert waren.

Zum Abendbrot gab es wieder den leckeren Piratenschmaus mit Brot, Wurst und Käse, wobei auch noch kleine Reste der leckeren Frikadellen vom Mittag zu verteilen waren.  Unsere leicht erschöpften Seebären genossen den Abend bei der Vertiefung ihrer speziellen Fähigkeiten – sie konnten sich Material ausleihen, um ihre Interessen zu verfolgen. Kurz gesagt, freies Spiel bei uns im Riff in der Einbecker Bucht. Eine kleine Gruppe von Seefahrern wendete sich den weltlichen Dingen zu und verbrachte ein paar ruhige Minuten vor dem Beamer, um dem Finale der EM zu folgen.

Rundum sind wir alle sehr zufrieden, wobei der morgige Tag schon seine Schatten wirft. Einige von unseren Landratten werden der Karperfahrt beiwohnen und andere Seefahrer werden ihre Seetauglichkeit beweisen. Weitere Aktionen  werden  das neue Landkartenzeichnen zeichnen und das Kanonenkugelschubsen sein. Wir sind auf die Ergebnisse gespannt und freuen uns auf einen tollen morgigen Tag! Gute Nacht aus dem Riff Borntal aus der Einbecker-Bucht,

bis morgen.

Eure Hafenkommandantur

Logbuch der Seefahrt 2016, erster Seetag :

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern einen schönen guten Abend oder auch einen schönen guten Morgen aus Einbeck. Der erste aufregende Tag liegt fast schon hinter uns und die Piraten bereiten sich auf ihre selbst gebauten Kojen vor. Nachdem wir uns heute Morgen alle im Hafen Empelde getroffen haben, wurden unsere beiden Transportschiffe geentert und es begann  eine ruhige Seefahrt nach Einbeck. Die beiden Kapitäne haben unsere Mannschaft, wie immer unversehrt, nach Einbeck gebracht! An dieser Stelle bedanken wir uns bei Haju, der sich sich mal wieder darum gekümmert hat, dass die Flotte in See stechen konnte.

Nach ruhiger Seefahrt sind wir im Riff Borntal in der Bucht um Einbeck vor Anker gegangen. Die Kombüse lief auf Hochtouren und Ise hat mit ihrem Team ausgezeichnete Nudeln mit Bolognese-Sauce und Salat für unsere Schiffsbesatzungen bereitgehalten. Nachdem auch der ausgezeichnete Schokopudding zum Nachtische verspeist worden ist, konnten die Kinder sich in ihren Kajüten-Crews zusammenfinden und ihre Buden beziehen. Das Bauen der Böcke war für den einen oder anderen Piraten schon eine Herausforderung, die aber im Team ausgezeichnet gemeistert worden ist. Nach der kurzen Kaffeepause mit Getränken und Obst hatten die Besatzungen unserer beiden Schiffe die Möglichkeit, sich ein wenig kennen zu lernen und die Katakomben der beiden Schiffe, aber auch das Gelände in der Bucht, rund um das Riff, zu erkunden.

Nach dem Abendessen, wie immer Seeräuber solide, mit Brot, Wurst und Käse, konnten sich die Piraten noch ein wenig Schiffsausrüstung zum Spielen leihen, um einen ruhigen Abend in See vor Anker einzuleiten. Nun ist es Zeit zum allabendlichen Duschen und zum Besteigen der Schlafböcke, es wird mit Sicherheit noch eine Menge Seemannsgarn gesponnen.

Für die an Land gebliebenen verbleiben die Einbecker Seeräuber mit lieben Grüßen und einer guten Nacht!

Die Buchtkommandantur

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